Unser Orchester
Wo sich Klänge vereinen...
Selbstverständlich ändert sich die instrumentale Besetzung auf dem Weg vom Fanfarenspielmannszug zu einem Orchester.
Trommeln haben wir natürlich noch, jedoch sind die Fanfaren einem weitaus größerem Aufgebot an Instrumenten gewichen.
So kann man mittlerweile den Klängen bekannter Holzblasinstrumente wie Querflöte, Klarinette und Saxophon lauschen.
Sogar symphonische Einflüsse konnte man in den letzten Jahren bemerken:
Ein Fagott und eine Oboe fanden in unseren Reihen Platz und vervollkommnen den Holzklang,
der so oft für Melodien und Verzierungen verantwortlich ist.
Natürlich sind auch die Blechbläser nicht zu vergessen, die mit Trompete, Posaune, Tenor- und Waldhorn und auch der Tuba
für das nötige Fundament und einen majestätischen Klang sorgen.
Für die musikalische Weiterentwicklung zu dem Orchester, wie wir es jetzt kennen, stehen die Namen Erich Rauschkolb,
Jürgen Kohlmann und Volker Günther.
Heute unterscheidet sich das WBO zu herkömmlichen Laienorchestern in erster Linie
durch den professionell ausgebildeten Dirigenten. Nach dem ebenfalls professionell geführten Dirigat des Berufsmusikers
Bruno Sobral steht seit September 2009 mit Matthias Merkelbach ein neuer musikalischer Leiter an der Spitze unseres Orchesters.
Matthias Merkelbach wurde am 06.09.1972 in Worms geboren und ist in Abenheim aufgewachsen.
Im Alter von 12 Jahre erlernte er bei der Blaskapelle 1959 Abenheim das Trompetenspiel.
Die Trompete tauschte er später gegen die Posaune und hatte unter anderem bei Paul L. Schütt Unterricht.
Mit der Posaune musizierte er als Instrumentalist und Solist in verschiedenen Ensembles im gesamten Südwestdeutschen Raum,
zum Beispiel beim „Fritz Münzter Collage Jazz Ensemble“, der Mannheimer Soul-Band „Soul and Pepper“ oder bei der Wormser Fusion-Kapelle „Break even point“.
Zum Programm von „Break even point“ steuerte Matthias Merkelbach auch viele Eigenkompositionen bei.
Als Solist ist er heute gern gesehener Gast bei der „BlueNite-Jazz-Session“.
Die ersten Erfahrungen als Dirigent machte Matthias Merkelbach in seinem Heimatverein, der Blaskapelle Abenheim.
Dort übernahm er den Aufbau einer Jugendkapelle, die er mittlerweile über 12 Jahre leitet.
Weitere Jugendkapellen dirigierte er für die
Kolpingkapelle Deidesheim und den katholischen Musikverein Gau-Bickelheim.
Das Dirigieren großer Ensembles erlernte Merkelbach an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in der Dirigentenklasse von Heike Kiefner
während seines Musikstudiums. Beim Musikverein Wallhausen/Nahe setzte er die neu erworbenen Fähigkeiten erstmals um
und leitet diese Kapelle fünf Jahre.
Nicht nur durch sein Pädagogikstudium versteht er es Musiker gezielt und motivierend zu einem tollen Klangergebnis zu führen.
Besonders die gezielte Probearbeit, bei der er die Freude am Musizieren bei Musikern wecken kann,
spiegelt sich immer in den erarbeiteten Musikstücken wieder.
In den regelmäßig stattfindenden wöchentlichen Orchesterproben (freitags, 19.30-22.00 Uhr) bereiten wir,
die Musiker und Musikerinnen, uns auf unsere Auftritte und Konzerte vor.
Die musikalische Wandlungsfähigkeit und die kontinuierliche Arbeit ermöglichen es,
uns als Mittelstufenorchester auch mit Oberstufenliteratur auseinander zu setzen.